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Achtsamkeit & MBSR

Das MBSR-Programm hat sich seit mehr als 40 Jahren in der Gesundheitsvorsorge, als Stressprophylaxe und in Ergänzung zu ärztlichen Behandlungen bewährt und verbindet eine pragmatische Herangehensweise mit praxisorientierten Meditationsmethoden. Sein Aufbau und seine Wirkung wird seit den 70er Jahren durch wissenschaftliche Studien evaluiert. Anerkannte wissenschaftliche Studien belegen seine Wirksamkeit: MBSR hat messbare positive Wirkungen auf Körper und Geist und reduziert Stress. 

Der 8-Wochen-Kurs bietet verschiedene Methoden zur Stärkung der eigenen Achtsamkeit wie auch Informationen zu Stressforschung und Wirkung von Achtsamkeitspraktiken. Durch die angeleitete Anwendung der Achtsamkeit auf Atem, Körper, Denken und Gefühle mit Bodyscan, sanften Körperübungen, Sitzmeditationen, Ess- und Gehmeditation können neue kreative Möglichkeiten entwickelt werden, um den Alltag künftig achtsamer und bewusster zu gestalten, einen Ausstieg aus mühevollen Mustern zu finden und Resilienz und Ausgeglichenheit zu stärken. 

Unabhängig von Weltanschauung und körperlicher Verfassung kann jede und jeder teilnehmen. Vorkenntnisse in Meditation sind nicht erforderlich. Der Kurs bietet Möglichkeiten des Austauschs wie auch Raum für die Beschäftigung mit den eigenen Themen. 

Der MBSR-Kurs bietet eine Auszeit, in der Sie Ihre Lebensqualität nachhaltig steigern können. Sie entwickeln einen gesunden Umgang mit Stress, beugen stressbedingten Krankheiten vor und leisten einen aktiven Beitrag zum Erhalt und Schutz ihrer inneren Balance und Gesundheit. Der Umgang mit psychosomatischen Beschwerden wie Schlafstörungen oder Erschöpfung verändert sich bei konsequenter eigener Praxis der vermittelten Übungen.


Achtsamkeit - vom Tun ins Sein

Der Begriff „Achtsamkeit“ taucht in den unterschiedlichsten Zusammenhängen auf. Im Kontext von MBSR wird Achtsamkeit verstanden als der bewusste Zustand, der entsteht, wenn absichtsvoll und ohne Wertung die eigene Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment gerichtet ist.

Der Akt, unseren Platz in unserem eigenen Leben oder, anders gesagt, eine bestimmte Haltung einzunehmen, und das immer wieder, ist schon an und für sich ein tiefgreifender Ausdruck menschlicher Intelligenz. Letztendlich ist es ein radikaler Akt der Vernunft und der Liebe - wenn wir nämlich all das Tun sein lassen, das uns durch den jeweiligen Augenblick trägt, ohne dass wir uns wirklich darin niederlassen, und ins Sein sinken, sei es auch nur für einen flüchtigen Moment. Dieses Hineinsinken ist der überaus einfache und zugleich auch absolut radikale Akt, der Achtsamkeit als Meditationspraxis und als Seinsweise ausmacht.

Jon Kabat Zinn: Meditation ist nicht, was Sie denken. Freiburg i. Br. 2019, S. 11


Säulen der Achtsamkeit - Aspekte einer inneren Haltung

Meditation zu einem selbstverständlichen Teil des eigenen Alltags zu machen, bedarf einer offenen Grundhaltung und Entschlossenheit. Aspekte einer unterstützenden Grundhaltung können sein: